Amerika — der Doppelkontinent
Amerika umfasst Nord- und Südamerika mit einer Gesamtfläche von 42,5 Millionen km² und rund 1,03 Milliarden Einwohnern in 35 anerkannten Staaten. Der Doppelkontinent erstreckt sich von der Arktis im Norden Kanadas bis nach Feuerland an der Südspitze Argentiniens — eine Nord-Süd-Ausdehnung von über 15.000 Kilometern.
Die Landbrücke Zentralamerikas verbindet die beiden Teilkontinente. Geographisch teilt man Amerika häufig in Nordamerika (mit Kanada, USA und Mexiko), Zentralamerika, die Karibik und Südamerika. Die Anden bilden mit über 7.000 Kilometern die längste Gebirgskette der Erde.
Ausgewählte Länder
USA
Kanada
Brasilien
Mexiko
Argentinien
Kolumbien
Peru
Chile
Ecuador
Geographische Superlative
Der Amazonas ist mit seinem Einzugsgebiet von 7 Millionen km² das grösste Flusssystem der Erde. Er führt mehr Wasser als die nächsten sieben grössten Flüsse zusammen. Der Aconcagua in Argentinien ist mit 6.961 Metern der höchste Berg ausserhalb Asiens.
Die Atacama-Wüste in Chile gilt als der trockenste Ort der Erde — in manchen Gebieten wurde seit Beginn der Aufzeichnungen kein Regen gemessen. Der Titicacasee auf 3.812 Metern Höhe an der Grenze zwischen Peru und Bolivien ist der höchstgelegene schiffbare See der Welt. Die Niagarafälle an der Grenze zwischen USA und Kanada gehören zu den bekanntesten Wasserfällen der Erde.
Quellen & Daten
Die Angaben auf dieser Seite basieren auf Daten folgender Institutionen (Stand 2024/2025):
- Weltbank Open Data — Bevölkerung, Fläche, Wirtschaftsdaten
- CIA World Factbook — Geographie, Sprachen, Politik
- UN Population Division — Demographische Daten