Ozeanien — Kontinent der Inseln
Ozeanien umfasst über 7.500 Inseln im Pazifischen Ozean und erstreckt sich von Australien im Westen bis zu den Osterinseln im Osten. Mit einer Landfläche von rund 8,5 Millionen km² — wovon allein Australien 90 % ausmacht — und nur 45 Millionen Einwohnern ist es der kleinste und am dünnsten besiedelte Kontinent.
Geographisch gliedert sich Ozeanien in vier Grossregionen: Australasien (Australien und Neuseeland), Melanesien (Papua-Neuguinea, Fidschi, Salomonen, Vanuatu), Mikronesien (Palau, Marshallinseln, Nauru) und Polynesien (Samoa, Tonga, Tuvalu, Französisch-Polynesien). Die kulturelle und sprachliche Vielfalt ist enorm — allein in Papua-Neuguinea werden über 800 Sprachen gesprochen.
Ausgewählte Länder
Australien
Neuseeland
Papua-Neuguinea
Fidschi
Samoa
Tonga
Salomonen
Vanuatu
Palau
Geographische Superlative
Der Puncak Jaya (Carstensz-Pyramide) in Papua ist mit 4.884 Metern der höchste Berg Ozeaniens. Australiens Uluru (Ayers Rock) zählt zu den bekanntesten Naturwundern der Welt. Das Great Barrier Reef vor der australischen Nordostküste erstreckt sich über 2.300 Kilometer und ist das grösste Korallenriff der Erde.
Der Marianengraben im westlichen Pazifik erreicht mit 10.994 Metern den tiefsten Punkt der Weltmeere. Der Pazifische Feuerring — ein Gürtel aktiver Vulkane — umgibt Ozeanien und macht die Region zu einer der tektonisch aktivsten Zonen der Erde. Allein Neuseeland liegt auf der Grenze zweier tektonischer Platten.
Quellen & Daten
Die Angaben auf dieser Seite basieren auf Daten folgender Institutionen (Stand 2024/2025):
- Weltbank Open Data — Bevölkerung, Fläche, Wirtschaftsdaten
- CIA World Factbook — Geographie, Sprachen, Politik
- UN Population Division — Demographische Daten